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Die Mondfinsternis – Zwischen Plan und Realität

Manchmal macht man sich tagelang Gedanken über die beste Position, überlegt sich mögliche Vordergründe und Blickwinkel, nur um dann festzustellen dass das Wetter einem ohnehin einen Strich durch die Rechnung macht.

So ging es mir auch während der Mondfinsternis am 27.07.2018: Schon Tage im voraus erstellte ich Pläne, überlegte mir Orte und prüfte ob der Mond hier zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle auftaucht. Am Tag selbst sind wir nach einiger Fahrerei und Überlegungen schlussendlich am Grandsberg angelangt.

Doch während der Warterei auf den Aufgang des Blutmondes wurde das Wetter diesig, und in der Dämmerung schoben sich schließlich leichte Wolken direkt an die Position, an der der Mond auftauchen sollte… Womit die ganze schöne Planung natürlich hinfällig war.

Erst mit einigen Minuten Verspätung zeigte sich das Schauspiel, und der Mond stand schon höher über den Bäumen.

Dann zog es sich nocheinmal zu – der Mond war gar nicht mehr zu sehen. Etwas enttäuscht waren wir schon drauf und dran abzubauen, entschieden uns aber noch zumindest das Ende des Kernschattens abzuwarten. Und unser Warten wurde belohnt: Der Himmel wurde klar und wir hatten freie Sicht auf den Mond und auch den Mars.

Einige schöne Aufnahmen konnte ich trotz der suboptimalen Bedingungen noch einfangen, während meine Frau das Schauspiel filmte.

Am Ende hat sich der Abend nicht nur der Bilder, sondern vor allem der Stimmung wegen gelohnt. Wie oft nimmt man sich denn heutzutage noch die Zeit, um einfach einmal innezuhalten und einen Moment wirklich zu genießen?

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